Gibt es sie doch, die super Lernmaschine?

Zahlen, Daten, Fakten bis zu 100% sicher ins Langzeitgedächtnis bekommen – bis zu 500 in unter 4 Stunden. Schneller als mit jeder anderen Methode, und das trotz Stress, Arbeitsüberlastung, mangelnder Motivation oder Unkonzentriertheit. Völlig unabhängig von Ihrem Lerntyp, Alter, Geschlecht oder Bildungsgrad und ohne eine neue “Lerntechnik” lernen zu müssen.

Dieses Originalzitat aus der Homepage des SpeedLearningService hört sich fast zu gut an um wahr zu sein. (Hinweis: Inzwischen heißt dieser Service Lernbook.)

Mit der angepriesenen Lernsoftware soll man alles lernen können, was sich auf so genannte Schlüsselworte reduzieren lässt – Vokabeln, Kennzahlen, Fremdworte, Fußballergebnisse, chemische Elemente, Abkürzungen in der Medizin….die Liste ist endlos.

Was ist das Lernbook und wer hat es entwickelt?

Das Lernbook ist eine Lernsoftware, die von der amerikanischen Ingenieurin und Software-Entwicklerin Deborah Collins entwickelt wurde.

In den Tiefen des Programms steckt ein patentierter Code, der … in über 18 Jahren durch Versuchsreihen mit mehr als 6000 Schülern und Studenten so lange verfeinert wurde, bis das National Learning Laboratory niemanden mehr finden konnte, bei dem das Prinzip nicht funktioniert hätte. … Diese neue Technologie funktioniert bisher für jeden Lerntyp, egal ob langsam, schnell, visuell, auditiv oder kinästhetisch. Die Technologie passt sich individuell an jeden Menschen an, weil die Antworten des Benutzers die Präsentation der Fakten beeinflusst

Wie hilft das Lernprogramm beim Lernen?

Das Program ‚zeigt‘ die Inhalte der Lektionen in einer mehrstufig wählbaren Geschwindigkeit auf eine Art und Weise an, die die Wiederholung der Inhalte einfach macht. Jede Lektion wird zunächst im ‚Lernen‚ Modus und danach im ‚Sichern‚ Modus präsentiert.

Der Lernende hat dabei die Möglichkeit, dem System mitzuteilen, ob man über die angeklickte Lösung sicher ist, nicht sicher ist oder keine Ahnung hat. Entsprechend dieser Angaben werden Inhalte mehr oder weniger häufig wiederholt. Das Lernziel ist erreicht wenn im ‚Test‘ 100% erreicht wurden in der Kategorie Selbstvertrauen und 100% in der Kategorie richtige Antworten.

Drei Voraussetzungen für gute Lernsoftware sind sehr gut gelöst:

  • Lernen in eigener Geschwindigkei

Durch die Möglichkeit ‚Lektionen‘ selbst zu erstellen sind die Lektionen:

  • dem persönlichen Schwierigkeitsgrad optimal angepasst.
  • Hochgradig mit Personen (Lernende, Lehrkraft, Eltern) kompatibel

Mein Urteil:

Nach meinen Testlektionen bin ich davon überzeugt, dass man mit dem Lernbook sehr gute Lernergebnisse erzielen kann! Wer ausdrücklich eine ausgeklügelte PC-Lösung zur Lernunterstützung nutzen möchte, ist mit dieser Software gut beraten.

Ob sich eine kostenpflichtige Vollversion lohnt, kann jeder über die kostenlose Testversion herausfinden.

Probieren Sie das Lernbook aus.

2 comments for “Gibt es sie doch, die super Lernmaschine?

  1. Heinz-Dieter Ebers
    26. September 2016 at 19:15

    Eignet sich der SpeedLearningService auch für das Trainieren von Einwandbehandlungstechniken für Verkäufer bzw. für Fragetechniken, Gesprächsmuster? Oder doch eher nur für das Vokabeln-Lernen? Eine weitere Frage: Entspricht der SpeedLearningService dem Lerrnbook von Tom Freudenthal bzw. was ist anders?

    Beste Grüße
    H. D. Ebers

    • 6. Oktober 2016 at 15:02

      Hallo Herr Ebers,
      der SpeedLearningService von Tom Freudenthal heißt inzwischen ‚Lernbook‘. Es ist nur möglich einzelne Worte, Bilder bzw. sehr kurze Phrasen („Schlüsselworte“) mit dem Lernbook zu lernen. Auch ist ’nur‘ die visuelle Verarbeitung möglich, wobei, lt. Tom Freudenthal, aktuell an einem Feature gearbeitet wird, Lerninhalte auditiv zu Verarbeiten.

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